BarockGemälde

aus Berlin

 

                              

                                  

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Herzog Friedrich (der Fromme) von Mecklenburg-Schwerin (1717-1785)

Detail: goldene Tresse am Rock

Der Herzog holte so begabte Künstler wie den Maler Georg David Mathieu (1737-1778) nach Ludwigslust. Matthieu, hinterließ ein umfangreiches Werk hoher künstlerischer Qualität und kulturhistorischer Bedeutung. Schon als Kind hatte er bei seinem Vater, dem königlich preußischen Hofmaler David Matthieu, und bei seiner Stiefmutter, der bekannten Porträtmalerin Anna Rosina Lisiewska, das Rüstzeug für eine erfolgreiche künstlerische Laufbahn erworben. Daß Georg David Matthieu 1764 schließlich an den mecklenburgischen Hof kam, hatte er wohl seinem Vater zu verdanken, der 1738 den Erbprinzen Friedrich während dessen Grand Tour durch Europa begleitete und ihm den Pariser Louvre zeigte. Als Hofmaler mußte Matthieu eine Fülle repräsentativer Porträts von Mitgliedern der herzoglichen Familie fertigen.

Detail: die seidene Schärpe

Matthieu erweist sich hier als ein genauer Beobachter.

Detail: Gesicht

 Meisterhaft gelingt es ihm, die  verschiedenen Stofflichkeiten auf die Leinwand zu bringen: die Feinheit der Spitzen, das Schimmern seidener Schärpen, oder den Lichtreflex auf einer polierten Marmortischplatte. Man könnte glauben, das knistern jenes Briefes zu hören, den Friedrich auf einem der Gemälde in den Händen hält.

Genau von diesem Gemälde stammt auch die Kopie, jedoch nur in der Form eines ovalen Brustbildes in den Maßen 70 x 50 cm. Die Kopie, die im April 2001 entstand, versucht sich all diese Meisterhaftigkeiten Matthieus anzueignen.

 

Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin oder das Schloß aus Papiermaché...