BarockGemälde

aus Berlin

 

                              

                                  

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Elisabeth Christine, Königin von Preußen (1715-1797)

Dieses Bild (Öl auf Leinwand), das von Dezember 2002 bis April 2003 entstand, ist 95 x 70 cm groß. Die Darstellungsweise der Königin ist typisch barock bzw. typisch für seine späte Phase, dem so genannten Rokoko. Charakteristisch ist die puppenhafte und idealisierte Darstellung. Sieht man in das Gesicht dieser Königin, so erfährt man sofort etwas von dem geltenden Schönheitsideal der Zeit um 1745:

Königin Elisabeth Christine: Detail

Neben den üblichen und bekannten weißgepuderten Kurzhaarfrisuren sind das der helle Teint, die großen Augen und ein relativ kleiner roter Mund. Die Königin Elisabeth Christine, so wie sie hier auf die Leinwand gebracht wurde, macht da keine Ausnahme.

Auf den Betrachter sieht sie recht kokett. Ihrer hohen gesellschaftlichen Stellung ist sie sich durchaus bewußt, auch wenn nicht neben ihr noch die Krone plaziert ist. So blickt sie den Betrachter erhobenen Hauptes an.

Elisabeth Christine trägt ein gris-de-lin-farbenes Kleid, einer silbergrauen Farbe mit leichter Violettönung, die besonders von Friedrich dem Großen bevorzugt wurde, der ganze Kabinette mit solchen Stoffen bespannen ließ. Deutlich sind die für diese Zeit charakteristischen floralen Muster auf dem Brokatstoff zu erkennen, die mit sehr viel Detailtreue gemalt wurden. Demgegenüber wirkt die Spitze an den Ärmeln und am Dekolleté schon fast pointellistisch. Auch dies stellt eine Annäherung an Antoine Pesne dar, dessen Werk (um 1740 zu datieren) die Grundlage dieses Bildes war.   Ein erstes Gemälde dieser Königin entstand bereits im Jahre 2000 in der Form eines Staatsporträts.

Elisabeth Christine, Königin von Preußen: "Wie tieftraurig empfinde ich...!"